Kommunalpolitische Vereinigung zur Förderung der staatsbürgerlichen und kommunalpolitischen Bildung in Nordrhein-Westfalen

Stand der Vorbereitung

Für uns als PiKo NRW ist der zentrale Punkt die Mitwirkung. Daher haben wir den Sinn einer KPV und unser eigenes Konzept in den vergangenen vier Wochen seit unserer Gründung am 23. März auf insgesamt etwa 30 Stammtischen und Mitgliederversammlungen in ganz Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Dabei standen unser Bildungskonzept und die Personen im Vordergrund, die es entwickeln.

Roadshow und Schulungskonzept

Zusätzlich haben wir Euch in der Woche vor dem LPT in Mönchengladbach, Essen und Paderborn drei ausgewählte Themen unseres Bildungskonzeptes im Rahmen einer Vortragsreihe präsentiert. Diese „PiKo Roadshow“ haben rund 40 Piraten aus 12 Kreisen besucht. Das Feedback war durchgehend positiv und hat uns weitere Impulse für unsere Arbeit bei Euch vor Ort gegeben – dafür ein herzliches Dankeschön! Die Video-Mitschnitte werden in diesen Tagen aufbereitet und bald online zur Verfügung stehen.

Diese Roadshow ist unser erster Einblick gewesen – sie ist eingebettet in ein Gesamtkonzept, das deutlich über vorgefertigte Terminschablonen hinausgehen soll. Mit der Roadshow konnten wir Euch beweisen, dass man auch in kurzer Zeit viel auf die Beine stellen kann und dass der PiKo NRW nicht nur darüber redet.

Mit uns wird es für die Städte und Kreise ein Portfolio geben, aus dem Ihr auswählen könnt. Dabei bauen wir neben Referaten und Vorträgen besonders auf solche Veranstaltungsformen, welche die Teilhabe unterstützen wie beispielsweise Workshops und webbasierte Trainingslösungen.

Finanzplanung

Eine KPV finanziert sich primär aus Fördermitteln des Landes NRW zur Durchführung staats- und kommunalpolitischer Bildung. Hierzu ist eine solide und professionelle Haushaltsplanung zwingend erforderlich.

Um eine erste Vorstellung von der Finanzierung unseres Vereins zu bekommen, haben wir bereits eine solche Finanzplanung auf Monatsbasis erstellt. Diese enthält die folgenden Variablen:

  • Anzahl der Mitglieder, Veranstaltungen und Teilnehmer
  • Teilnahmegebühren für Halbtages-/Tagesveranstaltungen
  • Kosten für die Durchführung der Veranstaltungen, insbesondere für Referenten
  • alle durchschnittlichen Ansätze für diverse Ausgabenarten
Da unsere Ausgaben mit unterschiedlichen Sätzen gefördert werden (50% bis 100%), hat das Auswirkungen auf die maximale Bezuschussung und gegebenenfalls eine Rückzahlung. Letzteres ist besonders wichtig, im Auge zu behalten. Dazu hat unser Schatzmeister Wolf Roth aus der Finanzplanung eine veränderliche Kennzahl abgeleitet, die „Rückzahlungquote“. Damit hat der Vorstand einen tagesaktuellen Überblick über die Finanzlage des Vereins.

Wie geht es weiter?

Nach einer Beauftragung durch den Landesvorstand wollen wir eine Befragung durchführen, um die für Euch wichtigsten Themen ausarbeiten zu können. Ihr werdet dort die Möglichkeit haben, Eure eigenen Themen- und Dozentenvorschläge anzubringen. Im Anschluss an die Auswertung werden wir kurzfristig einen flexiblen Schulungsplan anbieten.

Bereits heute unterstützen uns dabei 39 Mitglieder aus 23 Kreisen und kreisfreien Städten. Für weitere Fragen stehen wir Euch gerne Rede und Antwort.

Was denkst du?